Burnout- Syndrom
„Nur jemand, der einmal entflammt war, kann auch ausbrennen!“ (Pines, Aronson
& Kafry, 1985)
Ausgebrannt, so fühlt man sich. Der Psychoanalytiker H. Freudenberg arbeitete
mit diesem Begriff als Endstation berufsbezogener, chronischer
Erschöpfung.
Achten Sie auf die Anfänge und
reagieren sie auf folgende Warnsymptome:
-
auffallend starkes
Engagement für bestimmte Ziele
-
Beruf wird zum(alleinigen)
Lebensinhalt
-
Vernachlässigung der
eigenen Bedürfnisse
-
soziale Kontakte werden
eingestellt
-
Hyperaktivität im Wechsel
mit totaler Erschöpfung
-
Konzentrationsschwäche
Im weiteren Verlauf können folgende
Verhaltensänderungen auftreten:
-
negative Einstellung und
Vernachlässigung der Arbeit
-
Rückzug von Kollegen
-
vermehrte Schuldzuweisung
an Andere
-
Depression und/oder
Aggression
-
verstärkte Einnahme von
Medikamenten, Aufputsch- und Beruhigungsmittel, auch auf naturheilkundlicher
Basis
Ein Abbau
der Persönlichkeit kann sich so äußern:
-
Desorganisation
-
Verflachung des
emotionalen,
mentalen
und
sozialen
Lebens
-
auffallende Unsicherheit
-
Verringerung der
Leistungsfähigkeit, Motivation und Kreativität
-
Gefühl der
Gleichgültigkeit
-
verstärkte Konzentration auf
die eigene Person
Das Ganze kann von
körperlichen Symptomen begleitet
sein:
-
Schwächung des
Immunsystems, infektanfällig
-
Muskelverspannung,
bevorzug im Wirbelsäulenbereich mit Kopfschmerzen
-
Schlafstörungen,
Essstörungen und Verdauungsstörungen
-
bei
fortgeschrittener Erkrankung auch Herzkrankheiten,
Geschwüre
im
Magen-Darm-Trakt,
schwerer Tinnitus
und Begünstigung der Krebsentwicklung
Nehmen Sie die Warnsymptome wahr und reagieren Sie am Anfang.